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Die Botschaft der Upanischaden:
„Tat Tvam Asi - Das bist Du.“ „Ayam Atma Brahma - Dieses Selbst ist Gott.“ „Aham Brahmasmi - Ich bin Brahman.“ „Prajnanam Brahma - Bewusstsein ist Gott.“ |
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"Von Herzen - möge es wieder zu Herzen gehen" (Ludwig van Beethoven in einer Überschrift zu seiner Missa Solemnis)
Deutschland und Indien
Klaus Kämper
Es ist eine ergreifende Geschichte, wie und auf welchen Wegen die Upanischaden und damit die heiligste und tiefste indische Weisheit am Ende des 18. Jahrhunderts nach Deutschland gelangten. Begonnen hatte es damit, dass über hundert Jahre zuvor Prinz Mohammed Darashekoh, der Sohn des Shah Jehan, des Mogulkaisers, der das Taj Mahal erbauen ließ, eine tiefe Sehnsucht nach der Erkenntnis der letzten Wahrheit hatte, nach der großen „Einheitslehre“, die er im Koran, im Evangelium und in der Thora nur angedeutet fand, von der er aber gehört hatte, dass sie in geheimen indischen Schriften zu finden sei. So reiste er im Jahr 1640 nach Kaschmir und beauftragte indische und persische Gelehrte, 50 Upanischaden ins Persische zu übersetzen. Darashekoh war begeistert von der „All-Eins-Lehre“, advaita oder Nicht-Zweiheit genannt, die er in den Upanischaden vollkommen ausgedrückt fand. Diese ersten Übersetzungen aus dem Sanskrit entstanden innerhalb eines halben Jahres und wurden „Oupnekhat“ genannt - das ist der persische Ausdruck für „Upanischad“ mehr... |