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DIE WICHTIGKEIT DES MITGEFÜHLS
Prof. G. Venkataraman
Mit einem herzlichen Sai Ram
begrüße ich Sie aus Prashanti Nilayam. Vielen Lesern und Leserinnen mag
bekannt sein, dass Swami im April 2010 Delhi und Shimla besuchte. Ich
war einer der Glücklichen und Gesegneten, Swami begleiten zu dürfen.
Noch vor Reisebeginn bereitete ich mich für eine eventuelle Rede im
Rahmen eines Public Meetings vor, bei dem weitgehend Nicht-Devotees und
überwiegend bekannte Persönlichkeiten der Hauptstadt anwesend sein
würden. Daher sollte ich in meiner Rede nicht nur ein kurzes Portrait
von Swami geben, sondern auch Swamis unglaubliche Projekte vorstellen.
Für
diese Rede waren mir nicht mehr und nicht weniger als dreißig Minuten
erlaubt, und da ich vorgewarnt war, wusste ich, dass auf die
Zeiteinhaltung sehr genau geachtet würde! Ich bemühte mich also, eine
Rede mit Video-Material vorzubereiten, um einen möglichst intensiven
Eindruck zu bewirken.
Schließlich war der Tag meiner
Rede gekommen. Es war Sonntag, der 11. April, 2010. Der Austragungsort,
das Mavlankar Auditorium, grenzte direkt an das Regierungsgebäude an.
Das Auditorium wurde nach Mr. F.V. Mavlankar, dem ersten Sprecher des
Indischen Parlaments nach der Unabhängigkeit im August 1947, benannt.
Ich war ganz darauf eingestellt, meinen Teil zu einem erfolgreichen
Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Aber wie wir wissen, sind
Überraschungen bei Swamis Veranstaltungen nichts Neues. Der Ablauf des
Programms stimmte nämlich nicht mit den mir vorher zugetragenen
Informationen überein. 'Liebt Meine Unberechenbarkeit!’ sagt Swami
immer wieder.
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Prof. Venkataraman mit seiner kurzen, aber kraftvollen Ansprache |
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