Sathya Sai Organisation Deutschland Sathya Sai Organisation Deutschland
   Suchen
 Startseite » Archiv » Sai Festival 2009 » Zitate   Login
 

Gott hat viele Namen
Zitate

 

Festival der Religionen

29. Mai - 1. Juni 2009

Köln
   

Zitatensammlung zum Jahresthema „Gott hat viele Namen“

Druckversion

Zitatensammlung in Microsoft WordFormat  Zitatensammlung in PDF Format

Zusammengestellt auf der Grundlage der CD-ROM
„Sathya Sai Baba. Ansprachen und Schriften.“ Version 2 (2002)

TEIL 1: Religion/Religionen allgemein

TEIL 2: Einheit der Religionen

TEIL 3: Gottes Namen
 

TEIL 1: Religion/Religionen allgemein

Die Sathya Sai Organisation erkennt alle Religionen in gleicher Weise an.
       Es gibt nur eine Religion – die Religion der Liebe.
       Es gibt nur eine Kaste – die Kaste der Menschheit.
       Es gibt nur eine Sprache – die Sprache des Herzens.
       Es gibt nur einen Gott – und er ist allgegenwärtig.
Diese Wahrheit müsst ihr erkennen und in der Welt verbreiten. Es kommt nicht darauf an, welcher Religion oder Glaubensgemeinschaft ihr angehört, sondern darauf, dass ihr die in allen Religionen enthaltenen Grundsätzen, wie z.B.: Verehre deine Mutter wie Gott, verehre deinen Vater wie Gott, anerkennt.

(Sommersegen 1976, S. 117) 

 

Bhâratîyas, in der indischen Kultur aufgewachsen, sind fest von der Gleichwertigkeit aller Religionen überzeugt. Ob es sich um Hinduismus, Buddhismus, die islamische, die zarathustrische oder die christliche Religion handelt, sie glauben, dass niemand leichtfertig über andere Formen der Anbetung Gottes sprechen darf. Bhâratîyas wissen, dass es immer eine Beleidigung des einen Gottes ist, wenn man die Namen und die Formen Gottes, die andere verehren, verachtet. Das ist die Botschaft, die durch Indiens spirituelles Leben zum Ausdruck kommt. 

(Ewige Wahrheiten, S. 22)

 

Hier muss noch auf eine sehr wichtige Tatsache hingewiesen werden: Alle anderen in der Welt verbreiteten Religionen vertreten die Ansicht, dass Gott den Menschen durch den Mund inspirierter Personen grundlegende Richtlinien gegeben habe. Daran glauben die Bhâratîyas nicht. Sie erklären, dass die Veden nicht menschlichen Ursprungs sind, d.h., dass ihre Gültigkeit nicht von der Glaubhaftigkeit eines Menschen abhängt. Sie sind direkt aus Gott hervorgegangen; sie sind uralt; sie sind in sich selbst Autorität und Gültigkeit. Sie wurden weder niedergeschrieben noch verfasst, weder erdacht noch zusammengefügt.

 (Ewige Wahrheiten, S. 54)

 

Alle Religionen und spirituellen Richtungen, die im Laufe der Zeit entstanden, sind heilig, denn sie wurden von den Besten unter den Menschen gegründet, die Botschafter Gottes waren. Buddha, Jesus Christus, Zarathustra, Mohammed – diese Namen sind weltbekannt. Ihre Gedanken, Lehren und Ideale sind für ihre Nachfolger so unantastbar, dass sogar die Religionen nach ihnen benannt wurden.

(Ewige Wahrheiten, S. 84)

 

Die Heiligen Bücher aller Religionen helfen dem Menschen auf seinem Weg zu innerem Frieden. Sie alle sind Rasthäuser, die gebaut wurden, um dem Pilger auf seinem Weg zum Ziel die Möglichkeit zur Einkehr zu geben. Er bleibt eine Weile dort, wird über die nächste Strecke der Reise unterrichtet und geht dann, erfrischt durch die Rast, weiter. 

(Sâdhana, S. 19)

 

Wenn ihr in der Lage seid, die Ideen, die moralischen Gesetze und die Wahrheit, die in allen Religionen enthalten sind und gefördert werden, zusammenzustellen, dann werdet ihr ein Bild des ganzen SANATHANA DHARMA erhalten. 

(Sommersegen 2, S. 128)

 

Die Christen verehren Jesus, die Moslems Allah und die Hindus Râma, Krishna und andere. Aber obwohl sie alle verschiedenen Religionen angehören und verschiedene Gottheiten verehren, ist keiner von ihnen weit von der Wahrheit entfernt. Die Wahrheit ist etwas, das allen gemein ist.

(Sommersegen 3, S. 20f)

 

Alles was in den vedischen, christlichen, moslemischen, persischen und anderen Religionen gelehrt wird, beschreibt den königlichen Weg zu Gott. 

(Sommersegen 78, S. 139)

 

Was Religion genannt wird, ist etwas, das aus dem Inneren des Menschen kommt. Religion ist nicht ein Bündel ritueller Handlungen, verbunden mit dem Verbot, dieses oder jenes zu tun.

(Sommersegen 78, S. 147)

 

Ihr müsst wissen, dass die Sai-Organisation das Wesentliche aller Religionen repräsentiert. 

(Sommersegen 78, S. 161)

 

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan,“ sagt die Bibel. Diese Worte enthalten den Kern aller Religionen. 

(Sommersegen 79, 115)

 

Religion ist eine Sache der Erkenntnis. Solange nicht alle die Zusammenhänge verstehen, kann die Einheit aller Religionen nicht erkannt werden. Es gibt verschiedene Wege, sich Gott zu nähern. Jeder Mensch wählt für sich den Weg, der seinem Wesen entspricht.

(Speaks 4, S. 213)

 

Es gibt Leute, die davon reden, dass alle Religionen vereint werden sollten. Aber Religion entsteht aus der Vorstellung des Geistes, und es gibt so viele Religionen, wie es Vorstellungen gibt. Wenn man alle Vorstellungen des Geistes vereinheitlichen könnte, wäre es möglich, alle Religionen zu vereinigen. Aber das ist ein unmögliches Unterfangen. 

(Speaks 4, S. 245f)

 

Die Heiligen Bücher aller Religionen helfen dem Menschen die Heimstatt ewigen Friedens zu finden. Alle Karawansereien sind errichtet, um dem Menschen auf der Reise zu seinem Ziel zu helfen. Er bleibt dort eine kurze Zeit, wird über den nächsten Abschnitt seiner Reise unterrichtet, und dann bricht er, durch die Rast erfrischt, wieder auf.

(Speaks 5, S. 160)

 

Sanâtana Dharma ist die einzige Religion, die erklärt, dass keine Religion als die „einzig und allein richtige“ gelten kann. Sie sagt, dass alle Religionen nur Facetten der einen Wahrheit und alle Namen und Formen, die angebetet werden, die Namen und Formen Gottes sind. Keine Religion kann behaupten, die volle universale, ewige Wahrheit zu repräsentieren. Das lehrt die vedische Religion des Sanâtana Dharma. Wenn also jemand am Glaubensbekenntnis eines anderen etwas auszusetzen hat, beschmutzt er damit seinen eigenen Glauben. Wer die Religion eines anderen verunglimpft, enthüllt seine Unwissenheit über das Wesen der Religionen und der Herrlichkeit Gottes.

(Speaks 5, S. 230f)

 

Es ist mein Wunsch, dass ihr andere Religionen nicht kritisiert. Entwickelt brüderliche Liebe für alle.

(Speaks 7, S. 34)

 

In Indien jedoch gibt es von alters her viele Religionen, viele Wege, welche alle das Sehnen des Menschen widerspiegeln und ihn nach innen und aufwärts führen. Es gibt daher viele Möglichkeiten, von welchen der einzelne diejenige wählen kann, die seiner spirituellen Entwicklungsstufe entspricht. Und so kann er sich, mit den Füßen fest und sicher auf dieser Stufe stehend, zu größeren Höhen emporschwingen. 

(Speaks 7, S. 129)

 

Zu der Sathya Sai-Organisation gehören Menschen aller Religionen. Das ist nur möglich, weil alle Religionen – Christentum, Buddhismus, Islam, Hinduismus, ebenso wie die Religionen der Parsen und Jains – Liebe und Gewaltlosigkeit zur Grundlage haben.

(Speaks 7, S. 228) 

 

Unterschiedliche Religionen und Glaubensrichtungen tragen zum Wohl der Menschheit bei. Arbeitsteilung ist ein soziales Erfordernis von allergrößtem Nutzen. Das Leben kann geheiligt und zu einer ehrfürchtigen Pilgerfahrt gemacht werden, wenn nur jeder an seinem Weg festhält und ihn in der richtigen Perspektive sieht. 

(Speaks 8, S. 114) 

 

Religionen entstehen aus dem Bewusstsein guter Menschen, die alle Menschen zu guten Menschen machen möchten. Sie streben danach, das Böse zu beseitigen und die Schlechten zu heilen. 

(Speaks 8,124)

 

Die Sai-„Religion“, wenn die Bezeichnung Religion in ihrem wörtlichen Sinn als Bindung des Menschen an Gott verstanden wird, ist die Essenz aller Glaubensrichtungen und Religionen, den Islam, das Christen- und Judentum eingeschlossen. Das Motiv, das hinter der Entstehung und Verbreitung all dieser Glaubensrichtungen steht, ist dasselbe. Die Gründer und Vertreter waren alle Personen, die von Liebe und Weisheit erfüllt waren. Ihr Ziel und Zweck waren gleich. Keiner hegte den Plan zu teilen, zu stören oder zu zerstören. Sie versuchten, Gutes zu tun, Gutes zu sehen und gut zu sein. Sie versuchten, die Gefühle und Leidenschaften zu beherrschen, die Impulse und Instinkte zu erziehen und die Fähigkeit der Vernunft auf Wege zu lenken, die für die Gesellschaft und das Individuum nutzbringend sind. Sie wussten, dass der Geist, welcher der Nährboden der Wünsche und Bindungen, des Ehrgeizes und der Sehnsucht ist, gereinigt und genau geeicht sein muss.

(Speaks 10, S. 35, PN 01.10.1976)

 

Wenn eine Religion ihren Einfluss ausdehnen will, muss sie zur Verleumdung anderer Religionen Zuflucht nehmen und zur Übertreibung der eigenen Vortrefflichkeit. Pomp und Öffentlichkeitsarbeit werden wichtiger als die Taten und der Glauben. Aber Sai möchte, dass die Anhänger jeder Religion den Glauben in die Vortrefflichkeit der jeweiligen Religion kultivieren und deren Stärke durch intensive Ausübung verwirklichen. Das ist die Sai-“Religion“, die Religion, die alle Religionen nährt und fördert und ihre gemeinsame Größe betont. Nehmt diese Religion auf, mutig und freudig. 

(Speaks 10, S. 35, PN 01.10.1976)

 

Ihr müsst versuchen, in den Klassen Kinder verschiedener Glaubensrichtungen zu haben, so dass sich die Freundschaft zwischen ihnen zu Verständnis und das Verständnis zu Liebe entwickeln kann. Sprecht zu Anfang nicht über bestehende Unterschiede in den Religionen, sondern betont eher offensichtliche Übereinstimmungen, so dass die zarten Seelen, für die ihr verantwortlich seid, nicht verwirrt oder schockiert werden. Erzählt den Schülern Geschichten aus den Schriften aller Religionen, damit sie erkennen können, dass die Heiligen und Seher aller Länder gleich gut und großartig sind.

(Speaks 10, S. 115)

 

Erzählt ihnen auch die Geschichten, die in den Schriften aller Religionen enthalten sind. Setzt keine Religion herab oder gebt irgendeiner Religion den Vorzug

(Speaks 10,S. 217)

 

Religion sollte eine Hilfe bei der Erkenntnis der eigenen Wirklichkeit sein. Aber die Menschen sind engstirnig und fühlen sich voneinander abgesondert als Moslems, Christen, Sikhs usw. Die Liebe kennt keine Unterschiede. Sie ist die Grundlage aller menschlichen Werte und ihr solltet sie mit aller Kraft ausüben, um euer Menschsein zu rechtfertigen.

(SB spricht, Bd. 30, S. 119)

 

Nicht jeder kann die Gesetze der ewigen Religion – den Dharma der Veden – verstehen oder ihnen folgen. Also sollten wir uns in unserem gewöhnlichen Alltag an den einfachen Grundsatz halten: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

(SB spricht, Bd. 21, S. 56)

 

Ich dulde keine Nichtachtung irgendeiner Gottesvorstellung und ihres Namens. 

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 4, 1. Aufl., 1990, S. 78)

 

Wer Gegensätze schafft, indem er behauptet, eine Religion sei einer anderen überlegen, beweist nur seine eigene Unwissenheit. 

(Sommersegen in Brindavan 4, 1. Aufl., 1993, S. 116)

 

Wer die Religion eines anderen verunglimpft, enthüllt seine Unwissenheit über das Wesen der Religionen und der Herrlichkeit Gottes.

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 5, 1. Aufl., 1995, S. 224)

Wenn jeder den seiner Religion entsprechenden Glauben entwickelt und die Lehren seiner Religion befolgt, dann ist kein Raum für die heute existierenden Streitigkeiten und für die vulgäre Sprache, die vielfach gebraucht wird.

(Sommersegen in Brindavan 2, 2. Aufl., 1987, S. 157)

 

Der Herr verlangt nicht, dass alle Menschen demselben Pfad folgen und denselben Glauben annehmen. Es gibt viele Türen in Seinem großen Haus. Der Haupteingang aber ist das Lösen der Bindungen an die Welt. 

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 5, 1. Aufl., 1995, S. 217)

 

Unterschiede in Verhalten und Praktiken sind natürlich und sollten begrüßt werden; ein eisern starrer Glaube ist nicht erforderlich. 

(Ewige Wahrheiten, 1. Aufl., 1993, S. 35)

 

So hat jeder ein Hemd, das ihm passt. Ebenso ist es mit der Religion. Es ist sinnlos, wenn irgendeine Religion verlangt, dass alle denselben Weg gehen müssen und nur eine Auslegung anerkennen dürfen. Es ist nicht richtig, Einheitlichkeit vorzuschreiben. 

(Sommersegen in Brindavan 3, 1. Aufl., 1991, S. 33)

 

TEIL 2: Einheit der Religionen

Die Essenz aller Religionen ist dieselbe, aber nicht alle erkennen diese Wahrheit. Wir sagen: „Meine Religion und deine Religion.“ So schaffen wir Unterschiede und streiten miteinander. In einem Brunnen wohnte seit vielen Jahren ein Frosch. Irgendwie, aus irgendeinem Grund geschah es, dass durch eine Flutwelle ein Frosch aus dem Meer in diesen Brunnen gespült wurde. Was fühlte der Meerfrosch als er den Brunnen sah? „So lange lebte ich im großen, unendlichen Brunnen! Dieser Brunnen ist aber klein und eng!“ Das fühlte er. Für den Frosch, der im Brunnen lebte, war aber dieser Brunnen das Meer. Er war so glücklich, dass er in seinem Brunnen hierhin und dorthin und rundherum hüpfen konnte. Für den Frosch aus dem Meer ist der Brunnen klein, dem Brunnenfrosch erscheint er groß. Die Hindus halten den kleinen Brunnen ihrer Religion für groß und sind äußerst stolz darauf. Ebenso halten die Christen voller Stolz den Brunnen des Christentums für riesengroß. Auch die Moslems leben in einem Brunnen und denken, er sei groß. So leben auch die Parsen, die Anhänger Zarathustras, in einem kleinen Brunnen, den sie für groß halten. Genauso denken die Sikhs, ihr Brunnen sei riesig. Auch die Jains und die Buddhisten sind wie die Frösche im Brunnen. Das sind keine echten Grenzen. Die unendliche Kraft (shakti), die Grenzenlosigkeit, ist die einzig wirkliche Begrenzung. Ein Leben im Brunnen ist nicht genug für uns. 

(Ansprachen, S. 53)

 

Die Lehren aller Religionen führen letztlich zu diesem Prinzip der Einheit. Doch während der heilige Grundinhalt aller Religionen derselbe ist, haben die, die ihn lehren, auf Grund ihrer unterschiedlichen Veranlagung und Einstellung Unterschiede hervorgebracht. Es ist falsch, eine andere Religion zu verachten oder auf sie herabzusehen. Wer Gegensätze schafft, indem er behauptet, eine Religion sei einer anderen überlegen, beweist nur seine eigene Unwissenheit. Wer so denkt, beschäftigt sich nur mit dem Glauben an die Unterschiede zwischen den Religionen, anstatt seinen Glauben an Gott zu stärken. Ihr solltet nicht über die Unterschiede der Religionen diskutieren, sondern das Wesentliche und Gemeinsame, nämlich das Ziel, zu dem sie alle hinführen, erkennen. Alle Religionen vereinigen sich in dem Bemühen, das Gute zu lehren. Vergesst das nie! Wenn euer Denken rein ist, wie kann die Religion schlecht sein?

(Sommersegen 4, S. 114)

 

Zu behaupten, Hinduismus, Buddhismus, das Christentum und der Islam seien verschiedene Religionen, verrät nicht nur Engstirnigkeit, sondern auch ein mangelndes Verständnis von der wahren Bedeutung von Religion. Religion heißt Verwirklichung. Da es aber nur e i n e Verwirklichung gibt, ungeachtet dessen, zu welcher Religion sich die Menschen bekennen, ist es eine logische Schlussfolgerung, dass alle Religionen in ihrem Kern gleich sind; oder, um es noch präziser auszudrücken: Es gibt nur e i n e Religion. 

(Sommersegen 7, S. 54) 

 

Glückseligkeit ist das Endziel aller Religionen. Es mag viele Wege geben, aber es gibt nur ein Ziel. 

(Sommersegen 7, S. 123)

 

Wir sollten erkennen, dass Gott überall gegenwärtig ist und dass er als das Eine und Einzige die Grundlage aller Religionen ist. 

(Sommersegen 78, S. 105)

 

Als nächstes solltet ihr erkennen, dass es keinen Grund für Spannungen wegen religiöser Überzeugungen gibt. Ihr müsst den gemeinsamen Kern aller Religionen finden und immer versuchen, anderen zu dienen. 

(Sommersegen in Brindavan 4, 1. Aufl., 1993, S. 163)

 

Wenn jeder seinen Glauben wirklich praktiziert, kann es keinen Hass in der Welt geben, denn alle Religionen haben dieselbe allumfassende, universale Liebe zur Grundlage. 

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 5, 1. Aufl., 1995, S. 59)

 

Alle Religionen haben vieles gemeinsam, und das ist das Gute an ihnen. 

(Sommersegen in Brindavan 2, 2. Aufl., 1987, S. 157)

 

Die Religionen weisen wohl Verschiedenheiten auf und haben unterschiedliche dogmatische Anschauungen über den nicht erfassbaren Gott. Sie sind grundsätzlich jedoch nicht verschieden. 

(Sommersegen 2, S. 9)

 

Die Religionen mögen verschiedene Vorstellungen von Gott – den sie in Wirklichkeit gar nicht kennen – haben, aber was das richtige menschliche Verhalten anbetrifft, lehren sie alle das Gleiche. Alle stimmen darin überein, dass es gut ist, das Lob Gottes zu singen. 

(Sommersegen 78, S. 147) 

 

Die Religionen mögen sich unterscheiden, aber sie alle führen den Menschen zum selben Ziel – Gott. 

(Sommersegen 79, S. 121)

 

Ebenso wie der Regen, der in verschiedenen Teilen der Welt fällt, durch tausend Kanäle fließt und schließlich das Meer erreicht, so werden die verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen, die alle dem Sehnen des Menschen nach dem unerforschlichen Jenseits entspringen, in tausend verschiedenen Formen fließen, viele Felder fruchtbar machen, vielen Ortschaften Kühlung bringen, müde Menschen erfrischen, bis sie endlich das Meer der Glückseligkeit erreichen.

(Speaks 1, S. 56)

 

Die Formen der Verehrung, die Wortwahl der Anbetung oder die Art der Anrede mögen variieren, aber alle Religionen sind auf dieselbe Vollendung ausgerichtet.

(Speaks 6, S. 169)

 

Eine Frage behandelte die verschiedenen Religionen, welche die Menschen auf mannigfaltige, voneinander abweichende Pfade führen! Ich sagte zu ihnen: „Niemand weiß ganz genau, wann die Veden in ihrer jetzigen Form zusammengestellt wurden. Bala Gangadhar Tilak vermutet, dass es ungefähr vor 13.000 Jahren geschehen sein muss, andere schätzen, dass es vor 6.000 Jahren war. Aber alle sind sich darüber einig, dass mindestens 4.000 Jahre seitdem vergangen sind! Buddha, als historische Person, lebte vor etwa 2.500 Jahren. Christus wurde vor 1.969 Jahren geboren, und 600 Jahre später wurde der Islam gegründet. Also ist chronologisch wie auch logisch gesehen die Folgerung richtig, dass die vedische Lehre der Großvater ist, der Buddhismus der Sohn, das Christentum der Enkel und der Islam der Urenkel. Wenn es irgendwelche Missverständnisse zwischen ihnen gibt, dann ist das eine Familienangelegenheit. Alle sind Erben desselben Gedankenguts.“

(Speaks 7, S. 82) 

 

Alle Religionen sind miteinander verwandt und schulden sich gegenseitige Achtung hinsichtlich der Prinzipien, die sie lehren, und der Disziplinen, die sie empfehlen. Zeitlich gesehen war die vedische Religion die erste, der Buddhismus, der vor etwa 2.500 Jahren entstand, war ihr Sohn, das Christentum, das ebenfalls stark vom Orient beeinflusst wurde, war der Enkel. Der Islam schließlich, der die Propheten des Christentums zur Grundlage hat, war der Urenkel. In allen ist Liebe die grundlegende Disziplin, um den Geist zu läutern und eins mit dem Göttlichen zu werden. 

(Speaks 7, S. 247, PN, All India Conference, 22.11.1970)

 

Das Symbol der Organisation ist die „Harmonie der Religionen“, die „Einheit aller Glaubensrichtungen“, die „Akzeptanz aller religiösen Ansätze“. Ich stelle fest, dass dieses Symbol gegenwärtig bedenkenlos für Abzeichen, Briefköpfe, Hochzeitskarten usw. verwendet wird und dabei auch noch vom jeweiligen Benutzer nach Lust und Laune abgeändert wird. Das verursacht Verwirrung, denn es gibt kein eindeutiges Symbol für die Gruppen der Organisation oder der Sathya Sai Sevâdal zum Zwecke ihrer Identifizierung. Ihr müsst beschließen, dasselbe Symbol für Briefköpfe bei offizieller Korrespondenz zu benutzen wie für die Abzeichen im ganzen Land.

(Speaks 8, S. 72f)

 

Erkennt und akzeptiert alle Religionen als Wege, die die Menschen zum selben Ziel bringen. 

(Speaks 8, S. 83)

 

Das Ziel, der Zweck, der Schlüssel, die Essenz aller Glaubensrichtungen und Religionen ist dies: um die Sublimierung des menschlichen Geistes, die Befreiung des betreffenden Individuums und das Glück der Gesellschaft zu garantieren, von der es eine Einheit ist.

(Speaks 10, S. 31)

 

Die Sai-„Religion“ ist durch die Liebe eine harmonische Mischung aller Religionen. Einige Anhänger anderer Glaubensrichtungen sind der Ansicht, die Sai-„Religion“ sei ihrer eigenen Religion entgegengesetzt. Wir sollten nicht ähnliche Gefühle hegen. Unsere Lehre ist die Gesamtheit, die Summe aller Religionen. Deshalb sollten wir unsere Sichtweise nicht begrenzen oder einschränken. 

(Speaks 10, S. 217, Gesamtind. Bâlvikâs-Lehrer-Konferenz, 21.11.1979)

 

Die Menschen sprechen verschiedene Sprachen und haben verschiedene Lebensgewohnheiten, aber es gibt nur einen Gott, und er ist überall gegenwärtig. Alle Religionen sehen ihn als Liebe und lehren, dass die Liebe das einzige Mittel sei, um ihm nahe zu kommen.

(Speaks 11, S. 16)

 

Die verschiedenen Abteilungen der Sai Organisation müssen die Erkenntnis dieser Einheit in der Vielfalt durch ihr Vorbild fördern. Um diese Einheit sichtbar zu machen, wurde die Sai Organisation gegründet. Dieser universale, ewig gültige Glaube ist der Kern aller Religionen, das Ende aller Wege, das Ziel aller spirituellen Anstrengungen.

(Speaks 11, S. 32)

 

Alle religiösen Ordnungen sind Ausdruck der einen vedischen Wahrheit. 

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 2, 1. Aufl., 1991, S. 145)

 

Alle Religionen sind Eins, stellt dieses Land Bhârat, fest. Es mag Unterschiede in der Anzahl und Art der Glieder geben; die Botschaft, die eine jede vermittelt, ist die gleiche wie die der anderen. 

(Ewige Wahrheiten, 1. Aufl., 1993, S. 124)

 

Die Religionen weisen wohl Verschiedenheiten auf und haben unterschiedliche dogmatische Anschauungen über den nicht erfassbaren Gott. Sie sind grundsätzlich jedoch nicht verschieden von dem, was man verstehen und praktizieren kann, wie z. B. in der Forderung, die Wahrheit zu sprechen und Gutes zu tun.

(Sommersegen in Brindavan 2, 2. Aufl., 1987, S. 14)

 

Die Wahrheit inspiriert zu richtigem Handeln. Wahrheit ist die Grundlage aller Glaubensrichtungen; ebenfalls Sittlichkeit und Liebe.

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 9, 1. Aufl., 1984, S. 214)

 

Die Christen verehren Jesus, die Moslems Allah und die Hindus Râma, Krishna und andere. Aber obwohl sie alle verschiedenen Religionen angehören und verschiedene Gottheiten verehren, ist keiner von ihnen weit von der Wahrheit entfernt. Die Wahrheit ist etwas, das allen gemeinsam ist.

(Sommersegen in Brindavan 3, 1. Aufl., 1991, S. 21) 

 

Alle diese Religionen verlangen, dass man die Wahrheit sprechen soll und nicht intrigieren darf, dass man Mutter und Vater ehren und seinen Lehrer respektieren muss.

(Sommersegen in Brindavan 2, 2. Aufl., 1987, S. 14)

 

Aber es ist unbedingt notwendig, dass ihr eure Herzen rein und sauber haltet. Das ist der Kern der Lehre aller Religionen. 

(Sommersegen in Brindavan 3, 1. Aufl., 1991, S. 15)

 

Alle Religionen vereinigen sich in dem Bemühen, das Gute zu lehren. Vergesst das nie! Wenn euer Denken rein ist, wie kann die Religion schlecht sein?

(Sommersegen in Brindavan 4, 1. Aufl., 1993, S. 116)

 

Die ganze Menschheit gehört nur einer einzigen Religion an – der Religion des Menschen. Gott ist der Vater aller Menschen. Alle Menschen sind Brüder, weil sie Kinder des einzigen Gottes sind. So ist diese Konferenz ein Familientreffen. ... Sie befasst sich mit einer göttlichen Lebensweise, wie sie von allen Religionen verstanden wird. Ihr Ziel ist das Erkennen der Einheit in der Göttlichkeit.

Botschaft Sathya Sai Babas für das Symposium in Rom, 30.-31.10.83
Quelle: Sathya Sai Briefe 8, S. 3

 

Wir müssen wissen, dass der Kern dieser (allumfassenden Welt-) Religion heiliges „prema“ oder Liebe ist. Gestern habe ich euch gesagt, dass es nur eine Religion gibt, und das ist die Religion der Liebe. 

(Sommersegen in Brindavan 1, 1. Aufl., 1985, S. 28)

 

Ihr müsst die Gleichwertigkeit aller Glaubensrichtungen lehren. Lehrt sie durch Zitate aus der Bibel, dem Heiligtum der Christen. Ebenso gebraucht die heiligen Schriften des Zoroaster, der Buddhisten, des Islam usw., um sie mit den Idealen vertraut zu machen, die von jenen Glaubensrichtungen verehrt werden. Erzählt ihnen auch Geschichten, die in den Schriften aller Religionen enthalten sind. Setzt keine Religion herab oder gebt irgendeiner Religion den Vorzug. 

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 10, 1. Aufl., 1993, S. 213)

 

Viele von euch werden die Geschichte kennen, in der mehrere blinde Männer einem Elefanten begegneten und ihn betasteten. Einer von ihnen betastete den Rüssel und meinte, dass es sich anfühle wie die große Wurzel eines großen Baumes. Ein anderer der Blinden betastete eines der Beine und erhielt den Eindruck einer Säule. Er schloss daraus, dass der Elefant wie eine Säule aussehen muss. Der nächste ergriff sein Ohr, das er für einen großen Fächer hielt. Für ihn hatte der Elefant die Form eines Fächers. Der vierte berührte den Bauch des Elefanten, der in ihm den Eindruck einer großen Wand erweckte. Seiner Meinung nach glich der Elefant einer großen Wand. Jeder dieser Männer hat nur einen Teil des Elefanten berührt und bildet sich seine Meinung aufgrund des Eindruckes, den dieses Teil bei ihm hinterlassen hat. Es bleibt ihnen verborgen, dass der Elefant eine Kombination aller dieser Teile ist. So ist es auch, wenn Menschen verschiedener Länder auf die Weltreligionen schauen.

(Sommersegen in Brindavan 1, 1. Aufl., 1985, S. 27 f)

 

Sie haben gefunden, dass die grundlegende Einheit, die sie erfahren hatten, auch durch die strengste Logik nicht widerlegt wird. Deshalb sind alle anderen Glaubensrichtungen lediglich Facetten dieser höchsten Wahrheit, dieser erhabenen Erfahrung, und jede kleine Pflicht, die dem Menschen nach dem Moralkodex des Hindu-Glaubens auferlegt wird, spiegelt dieses Bewusstsein der Einheit wider.

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 6, 1. Aufl., 1993, S. 73) 

 

Sich intensiv mit dem Inhalt verschiedener Religionen zu beschäftigen, sei es Hinduismus, die Parsi Religion, Buddhismus, die Christliche Religion oder der Islam, bringt großen Gewinn. Das soll aber nicht heißen, dass man irgendeine davon aufgeben muss, oder überhaupt nur eine haben darf. Ihr müsst erkennen, dass das Einssein der göttlichen Seele der gemeinsame Faktor ist, der allen Religionen innewohnt, und dass dieses Erkennen allein vollkommenes Verstehen und Ausüben der verschiedenen Religionen ermöglicht.

(Sommersegen in Brindavan 1, 1. Aufl., 1985, S. 27)

 

Die Synthese aller Religionen ist wahrer Glaube. Das Ziel all dieser Religionen ist dasselbe. Wir sollten uns nicht zugrunde richten, indem wir diesen nichtigen Unterschieden so viel Bedeutung beimessen. Wir kümmern uns nur um Begrenztes, aber Gott ist grenzenlos. Wir brauchen vollkommenen Glauben an diese unbegrenzte Göttlichkeit. Die Art des Gottesdienstes ist in allen Religionen verschieden, aber alle Religionen befürworten ein würdiges Leben und vermitteln gute Lehren. 

(Ansprachen, S. 53)

 

Dieses Land Bhârata erklärt, dass der Kern aller Religionen ein und derselbe ist. Es mögen Unterschiede in der äußeren Form bestehen, aber die Botschaft, die jede von ihnen vermittelt, ist dieselbe. Das ist die Entdeckung, die Indien gemacht und der Welt verkündet hat.

(Ewige Wahrheiten, S. 105)

 

Stimmen nicht sogar die Anhänger anderer Religionen darin überein, dass alle Unterschiede zwischen dem Verehrer Gottes und Gott verschwinden, sobald er die Ekstase der ,Unio Mystica’, die mystische Vereinigung, erreicht? 

(Prema Vahini, S. 39)

 

Wahre Religion ist eine Kombination der Elemente, welche in den verschiedenen Religionen besonders betont werden. Man muss erkennen, dass der Kern jeder Religion die Liebe (prema) ist. Das habe Ich gemeint, als Ich gestern sagte, dass es nur eine Religion gibt: die Religion der Liebe. 

(Sommersegen 1, S. 18)

 

Der Kern aller Religionen ist die Lehre, dass das Herz geläutert und das Selbst erkannt werden muss. Das Ziel aller Religionen ist ein und dasselbe. Wir sollten versuchen, nicht das Trennende, sondern die allen Religionen gemeinsame wesentliche Wahrheit zu sehen. 

(Sommersegen 2, S. 8)

 

Alle Religionen haben vieles gemeinsam, und das ist das Gute in ihnen. Das, was allen Religionen gemeinsam ist, ist vernachlässigt worden, und das, was von keiner Religion gelehrt wird, dominiert. Das führt zu ADHARMA. Wenn jeder den seiner Religion entsprechenden Glauben entwickelt und die Lehren seiner Religion befolgt, dann ist kein Raum für die heute existierenden Streitigkeiten und für die vulgäre Sprache, die vielfach gebraucht wird. Wenn ihr euch zu dem Glauben eurer Religion bekennt, im täglichen Leben aber nicht danach handelt, dann macht das deutlich, dass ihr auch keine Achtung vor anderen Religionen habt.

(Sommersegen 2, S. 131)

 

Aber die universale Religion vereint in sich alle die unterschiedlichen Anschauungen der verschiedenen Menschen. Die Harmonie aller Religionen der Welt bildet die universale Religion. Durch alle Teile dieser Religion muss gesundes Blut fließen. Man kann sagen, dass die Liebe (prema) das Blut ist, welches durch alle Religionen der Welt fließt. Es gibt also eigentlich nur eine Religion, und das ist die Religion der Liebe. Liebe ist der wesentliche Bestandteil aller Religionen. 

(Sommersegen 3, S. 164) 

 

Das Ziel aller Religionen ist ein und dasselbe. Die Bedeutung aller Namen ist dieselbe. Ihr müsst euch dieses Einsseins bewusst sein. Welcher Name auch benutzt werden mag, die ihn benutzen, sind alle Gottes Kinder. Alle gehören zur Kaste der Menschheit. Die unterschiedlichen Religionen sind das Ergebnis historischer und geographischer Gegebenheiten. Die Menschen benutzen verschiedene Namen für Gott, aber es gibt nur einen Gott. 

(SB spricht, Bd. 30, S. 75) 

 

Es gibt viele Religionen, aber nur eine Wahrheit. Das ist die Art der Einheit, die ihr in der Tiefe eures Herzens erfahren müsst. 

(SB spricht, Bd. 20, S. 131)

 

Alle Religionen lehren uns das Gute. Das müsst ihr erkennen und danach handeln. Wenn ihr das tut, werdet ihr Nutzen davon haben. 

(Sommersegen 1, S. 90)

 

Alle Religionen haben das gleiche Ziel. Sie lehren nur Gutes und fordern die Menschen auf, rechtschaffene und heilige Wege zu gehen. Wenn das Herz der Menschen gut ist, welche Religion könnte da schlecht sein? Makel und Fehler entstehen im Denken der Menschen. Religionen an sich sind nicht damit behaftet. 

(Sommersegen 4, S. 61)

 

Alle Religionen, gleichgültig, wer sie gegründet hat und wo sie praktiziert werden, geben praktische Anleitungen, wie die guten Eigenschaften gefördert und die anderen ausgemerzt werden können.

(Speaks 5, S. 7)

 

Alle Religionen lehren eine einzige grundlegende Disziplin, nämlich den Geist vom Makel des Egoismus zu befreien, vom Hang, billigen Freuden nachzulaufen. Jede Religion lehrt den Menschen, sich mit der Herrlichkeit Gottes zu erfüllen und seine nichtssagende Eitelkeit zu überwinden. Sie übt ihn in Methoden der Entsagung und des Unterscheidungsvermögens, damit er nach hohen Zielen strebt und die Befreiung erlangt. Glaubt fest daran, dass alle Herzen von dem einen und einzigen Gott motiviert werden, dass alle Glaubensrichtungen diesen einen und einzigen Gott verherrlichen, dass alle Namen in allen Sprachen und alle Formen, die der Mensch sich ausdenken kann, dem einen und einzigen Gott gelten. Liebe ist seine beste Verehrung.

(Speaks 6, S. 167)

 

Alle Religionen ermahnen den Menschen, Böswilligkeit, Habsucht, Hass und Zorn aus dem Herzen zu vertreiben. Alle Religionen versprechen das Geschenk der Gnade als Preis für den Erfolg in diesem Läuterungsprozess. Nur in einem durch Egoismus vergifteten Herzen entstehen die Vorstellungen von Überlegenheit und Unterlegenheit. Wenn einer behauptet, dass er etwas Besseres und seine Religion die heiligere sei, beweist er damit, dass er den wahren Kern seines Glaubens nicht erfasst hat.

(Speaks 7, S. 23f)

 

Sie mögen verschieden voneinander sein, aber alle Religionen lehren, dass es notwendig ist, sich dem höchsten Willen Gottes zu beugen und die Folgen guten Handelns dem Herrn zu überlassen. Sein Wille geschieht, und eure einzige Pflicht ist es, so gut ihr könnt, zu einem Werkzeug zu werden. In jeder Religion haben Erzieher und Reformer moralische Verhaltensregeln aufgestellt, um das anmaßende Ego zu unterdrücken.

(Speaks 7, S. 120)

 

Der Kern aller Religionen und Glaubenssysteme ist also dies: das Aufgehen in dieser Einheit. 

(Speaks 8, S. 126)

 

Religionen sind entstanden, um das menschliche Leben zu regulieren. Ihnen allen gemein ist das Prinzip der göttlichen Liebe (prematattva). 

(SB spricht, Bd. 30, S. 27)

 

Entsprechend den regionalen und ethnischen Unterschieden entwickelten die Menschen in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Kulturen und Religionen. Aber die Essenz all ihrer Glaubensrichtungen ist ein und dasselbe Prinzip – das Prinzip der Liebe. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der ohne Liebe wäre.

(SB spricht, Bd. 30, S. 38)

 

Alle Religionen haben gelehrt, was gut ist, und jeder sollte im Wissen darum ein rechtschaffenes Leben führen. Wie kann irgendeine Religion schlecht sein, wenn die Gedanken der Menschen rein sind? Jeder Inder sollte diese Tatsache beachten. Alle erdenklichen Anstrengungen sollten unternommen werden, um den Geist (mind) zu reinigen. Alle Religionen sind verschiedene Wege, die zu ein und demselben Ziel führen. Alle Gott Suchenden sollten diese Wahrheit erfahren und in ihrem Alltagsleben danach streben, um der übrigen Welt ein Beispiel zu geben. 

(SB spricht, Bd. 21, S. 16f)

 

Wahrheit und Liebe können als die reine Essenz aller heiligen Schriften angesehen werden. Liebe ist die Quintessenz aller Werke über Dharma; sie ist das Ziel aller Religionen. 

(SB spricht, Bd. 21, S. 76)

 

Die Essenz aller Religionen, aller Lehren und spirituellen Pfade ist nur eines: Liebe. Entwickelt diese göttliche Liebe.

(SB spricht, Bd. 21, S. 114)

 

Wie kann Gott erfahren werden? Die erste Voraussetzung ist Reinheit des Herzens. Alle Religionen bestätigen die grundlegende Bedeutung der Reinheit. Das Ziel aller spirituellen Bemühungen (sâdhana) ist innerer Frieden. Mitgefühl mit allen Wesen ist Verehrung Gottes. 

(SB spricht, Bd. 20, S. 34)

 

TEIL 3: Gottes Namen

Ihr müsst alle Namen und Formen willkommen heißen, auch wenn ihr eine persönliche Bindung an einen Namen oder eine Form habt. Ihr müsst zugeben, dass der Gott, den ihr anbetet, universell genug ist, viele Namen und Formen zu haben.

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 6, S. 81)

 

Ja, der Herr hat tausend Namen; es gibt keinen Namen, der nicht Sein ist.

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 4, S. 116)

 

Gebt eure weltlichen Pflichten nicht auf, sondern führt sie mit dem Namen Gottes auf den Lippen aus, um der Gnade Gottes teilhaftig zu werden. 

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 1, S. 79)

 

Heilige Schriften wie die Veden und Purânas verdienen es, gelesen und gehört zu werden. Es ist wichtig, den Namen Gottes zu wiederholen und zu hören.

(Lebe die Liebe, S. 38)

 

In was für einem Netz der Verwirrung sich ein Mensch auch immer verfangen haben mag – sobald er sich in den Namen Gottes versenkt, wird er frei. Dazu noch kann er dadurch sicher sein, dass er mit dem Namen und der Form, mit deren Hilfe er sich stets Gott vergegenwärtigt, erkennt. Daran ist nicht im geringsten zu zweifeln. Bei anderen spirituellen Übungen dagegen – zum Beispiel beim Kontrollieren des Atems (prânâyâma) und bei asketischen Übungen (tapas) – hat jeder einzelne Schritt Fallgruben. 

(Besinnung auf Gott, S. 51f)

 

Im übrigen wiederholt den Namen Gottes, den Namen, der euch mit Liebe und anbetender Hingabe erfüllt. Achtet dabei darauf, dass ihr euch ständig Seiner Macht, Seiner Gnade und Seiner Majestät bewusst seid.

(Meditation, S. 59)

 

Es gibt vier Wege, den Namen Gottes zu rezitieren. Einmal durch Gesang (kîrtana), dann durch gemeinsames Singen (samkîrtana), dann durch Meditation über Gott (dhyâna), schließlich als viertes die Kontemplation über die Form Gottes. Bei allen vier Wegen ist die Meditation über den Namen Gottes wesentlich. 

(Ansprache vom 23.10.94 in: Sanathana Sarathi 1/95 dt., S. 2)

 

Und lasst euch eins sagen: Es ist viel besser, mit dem Namen Gottes auf den Lippen während der Bhajans zu sterben als zu irgendeiner anderen Zeit. 

Sandweiss, S., Der Heilige und der Psychotherapeut, S. 154)

 

Mit dem Namen Gottes auf den Lippen solltet ihr das selbstlose Dienen aufnehmen, durch das Dienen eure eigene Göttlichkeit erkennen und verwirklichen, und so das Ziel des Lebens erreichen.

(Ansprachen anlässlich der 5. Weltkonferenz 1990, S. 29)

 

Eine Zunge, die nicht den Namen Gottes ausspricht, eine Hand, die keine Wohltaten tut, Begabungen, die nicht genutzt werden, Lebensjahre, die keine Ruhe kennen, ein Leben, das nicht zur Weisheit führt, ein Tempel ohne die heilige Atmosphäre der Verehrung, Worte, die kein Wissen vermitteln – alles das ist wertlos.

(Sathya Sai Baba spricht, Bd. 4, S. 96)

 

Lasst den Namen Gottes auf eurer Zunge tanzen, denn die ständige Wiederholung Seines Namens ist der leichteste Weg zur Befreiung im Kali-Zeitalter. Ihr solltet eure Zunge gebrauchen, um herzliche und wahrhaftige Worte zu äußern. Dieses heilige Instrument wird oft missbraucht. Die vier Sünden, welche die Zunge begeht, sind diese: Lügen, Verleumden, Beschimpfen, Schwatzen. Die Zunge wird geheiligt, indem sie sich zurückhält und diesen schlechten Neigungen nicht nachgibt. 

(Der Sadguru spricht, S. 57, Ansprache, 06.05.87)

 

Der Atman hat keinen bestimmten Namen und keine bestimmte Form. Der eine Gott hat viele Namen (ek prabhu ke anek nâm = Hindi). Der Atman ist das allem zugrundeliegende Prinzip, das rein, unveränderlich und makellos ist. 

(Sanathana Sarathi, Juli 99, Ansprache, 30.09.98)

 

Ihr mögt Gott bei jedem Namen nennen, sei es Jesus, Buddha, Allah, Râma, Krishna; Gott ist Einer. Der eine Gott hat viele Namen (ek prabhu ke anek nâm = Hindi). Wenn ihr diese Wahrheit versteht, werdet ihr erkennen, dass alle göttlich sind. Das Individuum zu ehren bedeutet Gott zu ehren (sarvajîva-namaskâram keshavam pratigacchati). Ihr werdet nur dann euer Leben heiligen, wenn ihr solch großzügige Gefühle entfaltet. Entwickelt Weitherzigkeit. Gebt niemals irgendwelchen Zweifeln an Gott Raum. All die Zweifel sind nur Einbildung. Gebt ihnen niemals nach. Folgt nur göttlichen Gefühlen.

(Sanathana Sarathi, Juli 99, Ansprache, 30.05.99)

 

Gott hat viele Namen und Formen. Zwei dieser Namen sind Sambhartâ und Bharthâ. Sambhartâ ist einer, der alles erschafft, indem er die Natur (prakriti) als Mittel benutzt, und Bharthâ ist einer, der die Schöpfung erhält und beschützt. In Telugu wird die Bezeichnung Bharthâ für den Ehemann benutzt, aber in Wirklichkeit bedeutet Bharthâ Meister, Erhalter und Beschützer. 

(Sanathana Sarathi, Dez. 99, Ansprache, 23.11.99)

 

Der eine Gott hat viele Namen (ek prabhu ke anek nâm). Während des Rezitierens der 1000 Namen Gottes (sahasranâmârcana) wiederholt ihr seine verschiedenen Namen wie Keshava, Mâdhava, Nârâyana, Govinda, aber ihr bringt eure Verehrung der gleichen Form dar.

(Sanathana Sarathi, Dez. 2000, Ansprache, 23.11.00)

 

Der gleiche Atman, die gleiche Liebe und der gleiche Gott sind in allen Lebewesen gegenwärtig. Der eine Gott hat viele Namen. Mit solchen Gefühlen von Einssein entwickelt Liebe zu Gott. Dann wird auch euer Herz mit Liebe gefüllt sein. 

(Sanathana Sarathi, Juli 01, Ansprache, 01.06.01)

 

Ihr verehrt Gott mit Tausenden von Namen, aber es sollte euch vollkommen klar sein, dass es immer nur der eine Gott ist, den ihr anruft. Râma, Krishna, Govinda, Allah, Jesus usw. sind alles Namen für denselben Gott. Behaltet diesen Glauben fest in eurem Herzen und führt ein sinnvolles und glückliches Leben. 

(Sanathana Sarathi, Okt. 01, Ansprache, 31.08.01)

 

Wir singen in unseren Bhajans (Lieder zum Lobpreis Gottes in seinen verschiedenen Aspekten und Namen – A.d.Ü.): der eine Gott hat viele Namen. Gebt eure Anhaftung an den Körper auf. Erst dann könnt ihr eine Bindung an den Atman entstehen lassen.

(Sanathana Sarathi, Jan. 02, Ansprache, 25.12.01)

 

Es gibt nur einen Gott, obwohl ihr ihn mit verschiedenen Namen preist. Namen und Formen sind unwichtig. Das Gefühl ist die Grundlage für die Hingabe. Gott ist bhavapriya (er achtet auf die Gefühle z.B. beim Singen – A.d.Ü.) und nicht bâhyapriya (Liebhaber äußerer Zurschaustellung – A.d.Ü); das bedeutet, dass Gott das hinter euren Handlungen verborgene Gefühl sieht.

(Sanathana Sarathi, März 02, Ansprache, 24.02.02)


Anmerkung:
Die Hervorhebungen dienen dem leichteren Auffinden der wesentlichen Aussagen Sathya Sai Babas über die Religionen und die Namen Gottes.

zum Seitenanfang

 

Copyright Sathya Sai Vereinigung e. V.